Mittwoch, 31. Dezember 2008

Top 5 2008

Rückblickend war 2008 für mich sehr gut. Das Jahr ist so schnell vergangen wie noch keines und ich habe mich stark weiterentwickelt. Aus gegebenem Anlass habe ich eine Top-5 Liste erstellt, mit den Dingen, die 2008 besonders groß in meinem Leben waren und über die ich mich sehr gefreut habe.

5. Viele neue Leute kennengelernt
4. Lewis Hamilton wurde F1 Weltmeister
3. Eigenes Auto und die dadurch gewonnene Freiheit
2. Meine persönliche Weiterentwicklung
1. Die Aussichten auf 2009

2009 wird ein Jahr mit viel Inhalt werden. Auf Basis von 2008 wird 2009 super werden. Alle Zutaten für ein unvergessliches Jahr sind da und ich werde mein Bestes geben, es auch so zu gestalten. Ach, ich schreibe eh nur duseligen Müll, ich höre jetzt lieber ein bisschen Musik.

In diesem Sinne,

Prosit 2009.

J.

Freitag, 26. Dezember 2008

In freudiger Erwartung

Es ist eine Ewigkeit her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe, aber ich bin geistig auf Urlaub.
Nachdem dreimonatigen Praktikum ging es gleich nahtlos in der Uni weiter mit dem beschissensten Semester das man sich vorstellen kann. Mitte Dezember habe ich dann auch dieses abgeschlossen und seit nunmehr gut zehn Tagen genieße ich das "dolce fare niente" in vollen Zügen. Letzte Woche ist mein anderer Opa gestorben, aber das war nur ein kleiner Knick in meiner Urlaubsstimmung. Der Gottesdienst war aber schon um 9:00 am Morgen (früh aufstehen :(), danach ging es direkt auf den Friedhof bei heftigem Schneeregen. Ich Genie natürlich zu spät aufgestanden, dann in der Eile Handschuhe und Mütze vergessen. Dementsprechend unterkühlt war die Beerdigung dann auch.
Momentan denke ich viel über meine Zukunft nach. Darüber, was ich nach dem Studium machen möchte. Fest steht, dass ich an meiner bisherigen Institution nicht weiter studieren möchte und dass ich gerne einmal arbeiten möchte. Dementsprechend mache ich mir Gedanken, wie mein Job dann aussehen soll. Meine Vorstellungen sind schon sehr konkret: Etwas in der Formel 1 oder der Film-Industrie, am besten in England. Es soll kein beschissener Bürojob mit tagtäglich den selben Aufgaben sein sondern abwechlungsreich, aufregend, herausfordernd. Vielleicht was mit Projektmanagement. Ich werde mich in 2009 nach einer solchen Stelle umschauen.
2009. Another year over. So schnell ist noch kein Jahr vergangen und es ist irgendwie beängstigend wie die Zeit verfliegt. Rückblickend kann ich mich an Silvester 2007-08 noch ganz genau erinnern. Die damaligen Vorsätze sind noch exakt in meinem Hirn eingebrannt und die Vorsätze, die ich mir gemacht habe, habe ich auch bis auf einen sehr gut durchgezogen. 2008 war ein gutes Jahr, vieles ist passiert und ich konnte mich stark vorwärts entwickeln. Das macht mich stolz auf das erreichte und durstig auf neue Erfolge und Herausforderungen.
Was ich in meinen Ferien mache? Momentan bin ich in die Buchreihe Twilight (Bis(s) vertieft. Heute habe ich den ersten Band abgeschlossen und der nächste wartet schon neben meinem Bett. Ich freue mich auf mein neues Auto, mit dem ich einige Trips durch Europa machen will und bis Ende Februar werde ich in unserem Betrieb einen auf Unternehmensberater machen. =)
2008 war super, 2009 wird es ebenfalls. Ich kann es kaum erwarten.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

J.

Iron & Wine - Flightless Bird American Mouth

Montag, 24. November 2008

Die Jagdsaison ist eröffnet

Letzte Nacht war das erste Mal, dass ich wegen einer schlecht geschlafen habe. Ich bin endlos lange dagelegen und konnte den Kopf einfach nicht freibekommen. Es ist echt das erste Mal. Sie hatte etwas, das mich angezogen hat. Mit ihr konnte ich jeden Blödsinn machen, ihr jeden dummen Spruch an den Kopf werfen und sie fand darauf noch eine Antwort. Sie war aber keine Kampflesbe und übermäßig aggressiv, sie war weiblich und süß. Die Mischung macht es. Ich hätte mir mit ihr sehr gut eine Beziehung vorstellen können, aber irgendwie haben die beiden x Chromosomen wieder einmal ihre Arbeit verrichtet und es versaut. Gleichzeitig bin ich mir aber nicht sicher warum. Normalerweise ist es keine Kunst zu sagen warum die Beziehung nicht funktioniert hat und ich habe auch eine Vermutung in dieser. Wenn ich sie abgewiesen habe, haben ihre Instinkte eingesetzt und es hat geknistert. Aber je mehr Nähe ich zugelassen habe, je mehr ich auf sie eingegangen bin, desto weniger wurde es. Kurz vor dem Gefrierpunkt habe ich ihr dann nochmal ordentlich vors Schienbein getreten und siehe da, alles war wieder eitel Wonne Sonnenschein, sie verrückt nach mir und wir hatten Spaß. Dann wieder der gleiche Mist, jetzt geht es wieder auseinander. Um meine Theorie zu testen habe ich sie gestern eingeladen am Nachmittag kurz zu mir zu kommen weil ich Brownies gebacken habe. Im letzten Moment sagt sie natürlich ab, also wieder recht gehabt. Jetzt stehe ich vor zwei Alternativen:
Ihr nochmal an den Karren zu fahren und ihr dann aber den Ausgang aus meinem Leben zeigen und sie bitten, die Türe von Außen zu schließen, wäre die erste Möglichkeit.
Die zweite Möglichkeit, die ich in Erwägung ziehe, wäre, ihrem Ego nochmals in den Arsch zu treten und schauen, wie es sich entwickelt. Das wäre mit Sicherheit die interessantere Lösung, aber auch die riskantere. Erstere wäre besser für mein Ego und letztenendes auch die, die nicht Selbstzerstörung beinhaltet. Denn wenn ich Zweitens wähle, werde ich Probleme haben, mich emotional von ihr zu distanzieren.
Aber so oder so, zuerst werde ich ihrem Ego einen wunderschönen, dicken, fetten, tiefsitzenden Kratzer zufügen. Das übliche Spiel eben.
Es mangelt nicht an Alternativen zu ihr, und gelegentlich mache ich mir Gedanken, ob ich nicht zu wählerisch bin. Aber irgendwie hat sie doch etwas an sich.

Ich schaue mir gerade so die letzten Posts in meinem Blog an, und erschreckenderweise sind die letzten drei Posts über Mädchen (oder Frauen, wie auch immer) über drei verschiedene. Single sein hat den Vorteil, dass man aus allen Töpfen das Beste rauspicken kann, ohne es davor kochen zu müssen. Wenn einem doch Kocharbeit angedroht wird, sagt man "Nein, Danke", und geht weiter. Es gibt genug Töpfe zum Naschen, genug Rezepte zum ausprobieren. Und so werde ich auch in unmittelbarer Zukunft aus ein paar verschiedenen Töpfen gleichzeitig naschen. Ich hoffe lediglich, dass ich mir davon nicht den Magen verderbe.
Aber bis dahin lerne ich noch viele Gerichte kennen.

In diesem Sinne,
Weidmanns Heil,
die Jagd ist eröffnet.

J.

Marilyn Manson - Tainted Love

Mittwoch, 12. November 2008

Beer Troubleshooting

SYMPTOM: Feet cold and wet.
FAULT: Glass being held at incorrect angle.
ACTION: Rotate glass so that open end points toward
ceiling.

SYMPTOM: Feet warm and wet.
FAULT: Improper bladder control.
ACTION: Stand next to nearest dog, complain about house
training.

SYMPTOM: Beer unusually pale and tasteless.
FAULT: Glass empty.
ACTION: Get someone to buy you another beer.

SYMPTOM: Opposite wall covered with fluorescent lights.
FAULT: You have fallen over backward.
ACTION: Have yourself leashed to bar.

SYMPTOM: Mouth contains cigarette butts.
FAULT: You have fallen forward.
ACTION: See above.

SYMPTOM: Beer tasteless, front of your shirt is wet.
FAULT: Mouth not open, or glass applied to wrong part of
face.
ACTION: Retire to restroom, practice in mirror.

SYMPTOM: Floor blurred.
FAULT: You are looking through bottom of empty glass.
ACTION: Get someone to buy you another beer.

SYMPTOM: Floor moving.
FAULT: You are being carried out.
ACTION: Find out if you are being taken to another bar.

SYMPTOM: Room seems unusually dark.
FAULT: Bar has closed.
ACTION: Confirm home address with bartender.

SYMPTOM: Taxi suddenly takes on colorful aspect and
textures.
FAULT: Beer consumption has exceeded personal
limitations.
ACTION: Cover mouth.

SYMPTOM: Everyone looks up to you and smiles.
FAULT: You are dancing on the table.
ACTION: Fall on somebody cushy-looking.

SYMPTOM: Beer is crystal-clear.
FAULT: It's water. Somebody is trying to sober you up.
ACTION: Punch him.

SYMPTOM: Hands hurt, nose hurts, mind unusually clear.
FAULT: You have been in a fight.
ACTION: Apologize to everyone you see, just in case it was
them.

SYMPTOM: Don't recognize anyone, don't recognize the room
you're in.
FAULT: You've wandered into the wrong party.
ACTION: See if they have free beer.

SYMPTOM: Your singing sounds distorted.
FAULT: The beer is too weak.
ACTION: Have more beer until your voice improves.

SYMPTOM: Don't remember the words to the song.
FAULT: Beer is just right.
ACTION: Play air guitar.

Sonntag, 9. November 2008

Value for Trouble [VFT]

Fünf Minuten vor zwölf. Gleich ist es Mitternacht. Ich liege im Bett mit dem Laptop auf meinen Beinen. Das scheiß Teil ist kaputt. Je nach Lage erscheinen Grafikfehler auf dem Display. Dadurch kann ich ihn auch nicht mehr zuklappen und somit ist er momentan ungefähr so portabel wie ein normaler PC. Zur Zeit fehlt mir das Geld für einen neuen, bzw. die Reparatur meines so geliebten HPs. Ich habe ihn seit über zwei Jahren und er schaut noch immer aus wie am ersten Tag. Ab und zu habe ich nach neuen Laptops Ausschau gehalten, aber keiner sieht so gut aus wie meiner. Irgendwie liebe ich ihn und könnte mir moomentan keinen anderen vorstellen.
Apropos Liebe. Es ist eine never ending story. Seit meinem letzten Eintrag bin ich noch überzeugter, dass Frauen einfach sau dumm programmiert sind. Und manche geben sich echt Mühe, noch ein Schäufelchen drauf zu legen.
Vor nicht allzulange hatte ich eine Präsentation zusammen mit einem irischen Austauschstudenten, einem mittlerweile sehr guten Freund von mir. Dort hörte ich zum ersten mal (Schande über mich) den Begriff Value for Money, kurz VFM. Als ich neulich in meinem Zimmer am Musik hören war und über eine nachgedacht habe, mit der ich es in Erwägung gezogen hätte, eine Beziehung einzugehen, bin ich aber genervt von ihr zum Entschluss gekommen dass sie einfach viel zu umständlich ist. Nichts kann einfach sein, immer ist irgendwas. Dadurch bin ich auf den Begriff Value vor Trouble gekommen. Angesichts dessen bin ich zum Entschluss gekommen, dass sie einfach nicht genügend Value for Trouble bietet. 
Jede Frau verursacht Trouble. Jede. Und das ist normal. Manche mehr als Andere. Manche sind es jedoch wert, diese Turbulenzen in Kauf zu nehmen. Andere sind es nicht. Sie ist es nicht. Aber Gott sei Dank ist weder die Lücke groß die sie hinterlässt, noch mangelt es an potentiellen Nachfolgerinnen.
Und damit ich es mit denen aufnehmen kann und das weibliche Wesen weiter erforschen kann, muss ich fit sein. Deswegen werde ich jetzt noch ein wenig Coldplay hören und dann schlafen.

In diesem Sinne,

Yes, I can.

J.

P.S.: Mensch bin ich froh das Barack die Wahlen gewonnen hat. Ich hoffe dass sich meine Befürchtungen, dass er ermordet werden wird, als falsch erweisen. 
Change we can believe in, Mr. President.



Freitag, 31. Oktober 2008

On the Law of the Quantum of Solace

Am Anfang wurde viel über den neuen Bond Titel geredet, hauptsächlich Kritik. Weil niemand wusste, wofür er eigentlich steht. Ich finde den Titel genial, denn er steht für etwas, das in allen Menschen ist, und das jeder selbst einmal erfahren hat:

"We could have gone for a snappier title, but that sort of suggests we’re insecure about what we’re trying to say. The statement is an Ian Fleming statement. It comes from the idea that in a relationship, if you don’t have a quantum of solace left in your relationship, then give up. Where Bond is left at the end of the last movie his heart’s been broken and he doesn’t have that quantum of solace, he doesn’t have that … closure on what happened in his life and he needs to find out. What is great about it is it also applies to something very important in the plot."
Daniel Craig



The Governor paused and looked reflectively over at Bond. He said: “You’re not married, but I think it’s the same with all relationships between a man and a woman. They can survive anything so long as some kind of basic humanity exists between the two people. When all kindness has gone, when one person obviously and sincerely doesn’t care if the other is alive or dead, then it’s just no good. That particular insult to the ego—worse, to the instinct of self-preservation—can never be forgiven. I’ve noticed this in hundreds of marriages. I’ve seen flagrant infidelities patched up, I’ve seen crimes and even murder foreign by the other party, let alone bankruptcy and other forms of social crime. Incurable disease, blindness, disaster - all of these can be overcome. But never the death of common humanity in one of the partners. I’ve thought about this and I’ve invented a rather high-sounding title for this basic factor in human relations. I have called it the law of the Quantum of Solace.

Bond said, "That’s a splendid name for it. It’s certainly impressive enough. And of course I see what you mean. I should say you’re absolutely right. Quantum of Solace - the amount of comfort. Yes, I suppose you can say that all love and friendship is based in the end on that. Human beings are very insecure. When the other person not only makes you feel insecure but actually seems to want to destroy you, it’s obviously the end. The Quantum of Solace stands at zero. You’ve got to get away to save yourself."
Ian Fleming

Samstag, 25. Oktober 2008

i just cant get you...

...out of my head. es fühlt sich genauso an wie in dem lied von kylie minogue. und ich hasse es. das gefühl und das lied. beides. aber letzte nacht war einfach zu gut. sie war einfach zu gut. ich sollte jetzt eigentlich auch ein bisschen schlaf nachholen. aber das bescheuerte ist, dass mein hirn am rattern ist. ich bekomms nicht leise. zur ablenkung wollte ich mir vorm schlafengehen noch ne folge californication anschauen. aber weil unser wlan zur zeit so verdammt arschlangsam ist, muss ich eine ewigkeit warten bis die episode geladen hat. und ich will nicht warten. denn warten bedeutet, dass ich denke. und ich will nicht denken. denn wenn ich denken werde, werde ich wieder nur über eines nachdenken können: sie.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

A Different Mind

Wieder zwei Wochen vorbei, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Es waren aufregende zwei Wochen.
Den letzten Beitrag habe ich am Donnerstag, den 3.10 geschrieben. In der Nacht auf Freitag, den 4., ist mein Opa gestorben. Mein Bruder (wohnt im 1. Stock in Opas Haus) fand ihn im Bett liegend, mit einem grauen Farbstich als Teint. Ungesund. Besser gesagt, tödlich. Also habe ich Freitag Nacht im Haus meines Opas verbracht. Wir haben bis um eins nachts auf den Bruder meiner Mutter gewartet, sodass er noch Abschied nehmen kann.
An dem Abend wollte ich ursprünglich weggehen, davor habe ich noch ein wenig "Findet Nemo" mit meinen Altern angeschaut, bis der Anruf meines Bruders kam. Dann habe ich meine Eltern dahin gefahren. Später, als mir die Warterei dann zu langweilig wurde, habe ich mich in der Wohnung meines Bruder auf die Couch gelegt und mir "Mr. Bean macht Ferien" angeschaut. Um etwa drei Uhr nachts bin ich ins Bett gegangen.
Darauf folgte eine anstrengende Woche mit Gottesdienst, Beerdigung, etc. Das Übliche eben.
Irgendwie ist mir das Ganze nicht sonderlich nahe gegangen. Es war nicht so "OMG, mein Opa ist tot, jetzt weine ich mir die Augen aus dem Kopf und habe schlaflose Nächte". Es war eher: "Opa tot." - "Okay. was wollte ich nochmal machen?". Ich hatte ein gutes Verhältnis zu ihm, er ist früher immer zu meinen Fußballspielen gekommen. Und jetzt ist er eben tot. Es ist irgendwie das gleiche wie mit meiner Oma, die vor einem Jahr gestorben ist. Es ist jetzt halt einfach so, und fertig. Das Härteste an der ganzen Sache war es, wie vor einem Jahr, meinen Vater weinen zu sehen. Ich weiß nicht warum, aber da muss ich doch einmal schlucken. Aber dann hat es sich auch schon. 
Ich weiß nicht, warum ich so reagiere. Aber was mir allgemein schon früher aufgefallen ist, ist, dass ich sehr geringe Probleme habe, Rückschläge zu akzeptieren. Ich heule nicht rum, sondern suche einfach einen Weg darüber. Ich muss es sowieso akzeptieren, also macht es keinen Sinn, deswegen zu grübeln.
Der Ansatz bringt mich zu einem anderen Thema. Frauen. Als Single hat man in der Regel ein schönes Leben. Und das koste ich zur Zeit einfach aus. Ich habe einige Baustellen, und bei jeder lerne ich spielerisch dazu. Es macht Spaß, Neues auszuprobieren. Und meistens funktioniert genau das Absurdeste, das Dreisteste. Hoch lebe die alte "Take it or leave it"-Taktik. Sie bringt Interessantes zu Tage. Man darf sich nur nicht den Kopf verdrehen lassen, sonst schießt man sich selbst ins Bein. Und das gewaltig. Aber sonst: Besser als je zuvor.

Orbis non sufficit.

J.

Kanye West - Love Lockdown

Freitag, 3. Oktober 2008

Warum Frauen dumm gestrickt sind...

Gestern war ich wieder mal Kartfahren mit Freunden, allerdings bin ich nur 20 Minuten gefahren weil mir schlecht geworden ist. Es war nicht wirklich mein Tag, zumindest was das Wohlbefinden anging. Mein Magen war wohl mit irgendwas nicht ganz einverstanden. Trotzdem habe ich den Tagesrekord aufgestellt.
Motorsport ist gleichbedeutend mit Leben für mich. Es ist leicht, auf eine gute Zeit zu kommen, aber extrem schwer, wirklich ganz vorne mitzufahren. Das letzte mal, als ich im Kart saß, ist ein halbes Jahr her, und das letzte Mal davor, ganze 5 Jahre. Und wenn ich im Kart sitze, geht eigentlich alles automatisch. Jeder noch so kleine Rutscher vom Kart wird gleich unbewusst mit einer Lenkbewegung korrigiert. Ich muss nicht darüber nachdenken und ich mache eigentlich keine Fehler, ich habe mich noch nie gedreht oder bin irgendwo groß eingeschlagen. Gestern während dem Fahren habe ich sogar über eine Freundin nachgedacht, und da ist mir einiges klar geworden. 
Danach bin ich noch mit einem Freund Abendessen gewesen, dabei sind wir irgendwie auf das Thema "Freundinnen" gekommen, und wir haben darüber geredet, wie eine sein muss, damit sie als Freundin in Erwägung kommt. Interessanterweise hatten wir beinahe die selben Vorstellungen. Wir mögen keine Freundinnen, die uns anhimmeln. Das ist zwar gut fürs Ego, aber irgendwie doch sehr albern. Wir wollen Freundinnen, die uns auf den Zehen halten, die interessant sind. Nicht im Sinne von von Rumgezicke und einen auf schwer zu haben sein macherin, sondern aufregend halt. Ich suche immer nach einer "verrückten" Seite, das machts aufregender und spannender. Zum Schluss kommt jedoch der komplizierte Teil, der die meisten Anwärterinnen scheitern lässt. Sie sollte einerseits offen und spontan sein, andererseits aber auch lieber einen gemütlichen Abend daheim auf der Couch einem Discobesuch vorziehen. Das sind so die Hauptpunkte, an die ich mich auf die Schnelle noch erinnern kann. 
Ab und zu läuft einem dann so eine über den Weg, und dann kommt wieder ins Spiel, dass Frauen einfach blöd gestrickt sind. Sie wollen, was sie nicht haben können. Man muss sie abweisen, dass sie einen lieben. Wenn man sie zu sehr will, merken sie es und man bekommt eine Abfuhr. Wer zu nett ist, geht entweder in die "Lass und nur Freunde sein" Zone oder noch ein Schritt weiter als bemitleidenswerter Trottel. Je attraktiver eine Frau ist, desto mehr muss man sie abweisen. Man muss eine Delle in ihr Ego machen, damit sie denkt, dass man sie nicht will, und dass man anders ist als die 100 Idioten zuvor, die sie angehimmelt haben.
Frauen sagen immer, sie wollen auf Händen getragen werden. Aber der Punkt ist, dass das, was Frauen gerne hätten, und was sie wirklich wollen, zwei verschiedene Sachen sind. Sicher wird jede gerne auf Händen getragen. Aber wer sie auf Händen trägt, disqualifiziert sich selbst. Das ist der Grund warum die Schönsten meisten mit den größten Vollidioten zusammen sind. 

So, jetzt muss ich aber los. Einen schönen Nachmittag noch,

J.

Vast - Pretty When You Cry

Montag, 22. September 2008

work it

Joar, die Zeit vergeht immer noch zu schnell. Ich befürchte, dass sich das auch nicht so schnell ändern wird. Gerade heute musste ich einen 20 Seiten Aufsatz abgeben, weil der Professor offenbar der Auffassung ist, dass es nötig ist, 20 Seiten hinzufetzen, um eine vernünftige Ausgangsposition für die Benotung zu haben. Die Vorlesung von dem is arschlangweilig, deswegen bin ich dann auch ein bisschen mit einer Freundin raus auf den Gang gesessen und hab ein bisschen geplaudert. Ist bei weitem produktiver als der Bullshit.
Vergangene Woche hatte ich von Dienstag bis einschließlich Samstag von 8 Uhr morgens bis um 17:00 Uhr Seminar. Und danach noch schön post- und pre-readings und recherchen machen. Aber klaro. Thema des Kurses war "American Organizational Culture". Jetzt kenne ich die U.S. Amerikanische Geschichte besser als 99.99 % der amerikanischen Bevölkerung. Von Columbus bis hin zu den aktuellen Wahlen. An und für sich wars auch ganz interessant, nur das Timing war beschissen. Nachm Kursabschluss am Samstag gings dann in die Stadt, zuerst in ein Café, dann in die nächstgelegene Pizzaria und zum Ausklang ins Studentenwohnheim. Dort wirds auch nie langweilig.
Gestern, Sonntag, dann wieder um 7:30 aufstehen. Denn ich musste ja den 20 Seiten Aufsatz noch schreiben. So habe ich den ganzen Sonntag in meinem feinen Bettchen verbracht, den scheiß Aufsatz hingefetzt und nebenher gechattet. Am Abend dann noch ein Film reingezogen und als ich eigentlich schlafen wollte, gings nochmals bis sehr spät in die Nacht ans Chatten. Heute morgen dann wieder um 7:30 raus, weil ich den Aufsatz noch fertig machen, ausdrucken und binden musste.Um kurz nach eins mittags war dann die Vorlesung auch vorbei, ab zu McDonald's und ein Crispy Hollywood (oder wie das Teil geheißen hat) und Potato Wedges runter. Heute war der erste Nachmittag seit langem ohne eine Arbeit, die anstand. Morgen werden wir eine Teamarbeit bekommen, und die Strategie irgendeines Unternehmens analysieren müssen. Der Dreck wird dann am Donnerstag präsentiert.
Sonst läufts pickobello, kann mich nicht beklagen. Aber jetzt werde ich mich unter die Dusche schmeißen und danch mit meinem Laptop ins Bettchen kuscheln und einen Film anschauen.
Und ich werde die Art und Weise, wie ich blogge, in Zukunft ändern, fällt mir grad auf. Und ja, ich weiß, dass ich noch eine Erklärung schuldig bin, warum Frauen dumm pogrammiert sind. Aber die kommt noch, auch wenn ich schon viel Haue in der Zwischenzeit eingesteckt habe.

Bis dann,

J.

Jack's Mannequin - Holiday From Real

Samstag, 13. September 2008

Time flies by

Die Zeit vergeht schnell. Im Moment viel zu schnell für meinen Geschmack. Aber das liegt, denke ich, am Studium. Das neue Semester hat vor zwei Wochen angefangen. Seither habe ich 2 Prüfungen absolviert, 4 Präsentationen gehalten, und 4 Essays abgegeben. Nebenher noch ein Verhör auf ner Polizeistation wegen meinem Unfall gehabt, für meinen Vater gearbeitet, meine Bachelorarbeit fertiggestellt, und last but not least, mich mal wieder mit dem anderen Geschlecht rumgeplagt. Meine Vorletzte "Beziehung", wenn man es so nenne will, endete etwas, sagen wir einmal, komisch. Wer lässt schon jemand andern via Telefon zuhören... Psycho eben. Ich kannte sie schon seit Februar, aber erst Ende Juni habe ich es einmal mit ihr "versucht". Der "Start" war furios, das Ende psycho.
Und die letzte war irgendwie auch seltsam. Sie hat eine Nacht bei mir verbracht und mit schlafen war nichts, am nächsten Tag übernächtig und mit schmerzenden Eiern (die Männer wissen was gemeint ist) wieder in die Uni und eine Präsentation halten. Die Zeit zusammen war schön, aber ich hätte im Endeffekt genauso eine Nacht vor dem Fernseher verbringen können um eine Dauerwerbesendung anzuschauen. Aber ich könnte ihn abstellen wenn ich wollte. Nicht so wie sie. Sie redete. Und redete. Und redete. Und redete. Und redete noch ein bisschen mehr. Ok, der Fernseher erwidert keine Zärtlichkeiten und der Vergleich ist gemein.
Am nächsten Morgen hätte ich ein detailliertes Psychoprofil von ihr mit sämtlichen markanten Situationen in ihrem Leben und deren Auswirkungen auf ihre Persönlichkeit erstellen können.
Je älter und erfahrener ich werde, umso mehr finde ich, dass Menschen allesamt im Grunde sehr dumm gestrickt sind. Frauen ganz besonders. Und sie nichteinmal etwas dafür können. Bevor mir jetzt heute Nacht aber die Handtaschen an den Kopf geworfen werden, muss ich auch sagen warum. Aber das mache ich erst sobald ich mehr Zeit habe. Bis dahin muss ich wohl mit Morddrohungen und Beschimpfungen ( ;-) ) Leben müssen. Jetzt aber ab unter die Dusche und dann weg. Auf zu neuen Ufern, Orbis Non Sufficit.

Bye,

J.

Lady GaGa ft. Akon - Just Dance

Montag, 1. September 2008

Wenn alles schief läuft...


Mittwoch, 27. August 2008

Ab zur Formel 1!

Morgen, Donnerstag, wird um 4.00 Uhr der Wecker in meinem Handy loslegen. Dann heißt aufstehen, frühstücken, alles ins Auto packen und ab nach Monza zur Formel 1. Wenn alles glatt läuft, werde ich nach etwa 3:45 am Autodromo Nazionale Monza auf den Parkplatz rollen und meinen Rucksack satteln. Früher war ich immer sehr aufgeregt, wenns nach Monza zur F1 ging. Seit jeher habe ich die Reise organisiert. Aber so relaxed wie dieses Jahr war ich noch nie. Ich freue mich schon sehr darauf, mal wieder ordentlich das Trommelfell durchgeputzt zu bekommen. Das Erlebnis ist einfach ein Wahnsinn. Die Luft vibriert wenn ein F1 Auto vorbei fährt. Und die Ohren schmerzen. Es tut wirklich weh.
Ich denke dass ich alles hergerichtet habe. Deshalb werde ich jetzt unter die Dusche hüpfen und danach noch ein bisschen chillen, vor ich dann noch ne Runde mützen werde.

Keep Racing,

J.

"uaaaaaaaaaaaaaaaau"

Ich kann momentan echt nicht über Langeweile klagen. An allen Ecken und Enden meines Lebens ist grad richtig Action drin, und es läuft eigentlich alles für mich. Fast eins, endlich komme ich ins Bett. Nebenher läuft grad "Always all ways" von lostprophets. Aber was viel wichtigeres. Heute bin ich am Vormittag mit meinem Bruder im VW Bus gesessen als wir einige Besorgungen für die Firma machen mussten, da kam gerade was über die Schultüte im Radio. Ich habe keine bekommen und ich habe mit meinem Bruder darüber geredet, dass die Kinder, die eine bekommen haben, die eigentlichen Außenseiter waren. Die waren nicht "cool". Dann meinte er, dass die Schultüte ursprünglich aus den USA kommt, ich dachte aber, dass sie was europäisches ist. So, Ohren auf, jetzt gibts wieder unnützes Wissen, denn ich habe gegoogelt: Die schultüte stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde in Deutschland erfunden. Damit muss ich morgen gleich meinen Bruder nerven. Mit dem habe ich heute auch wieder einiges erlebt. Aber jetzt hab ich erstma die Schnauze voll. Der Tag heute war sehr anstrengend, der morgen wird noch anstrengender und am Donnerstag gehts nach Italien. Davor muss noch die BA überarbeitet werden, alles eingekauft, organisiert, etc. Ich freue mich schon aufs Studium, wenn ich wieder relaxen und nichtstun kann ;)

Gott, ich will endlich schlafen.

Gute Nacht,

J.

lostprophets - Always all ways

Sonntag, 24. August 2008

Everything I am.

Ab und an veranlassen mich Ereignisse, meine eigene Weltanschauung zu überdenken. Das passiert sehr selten. Und dass sowas passiert, muss mich irgendwas berühren. Es ist ähnlich wie bei einem Menschen, der eine kugelsichere Veste trägt. Sie fängt fast alles ab. Selbst Messerstiche im Nahkampf. Persönliche Angriffe. Und wenn mich etwas berührt, wenn es durch die Ammo geht, gibt es zwei Wege, wie ich damit umgehe. Bei Sachen, die ich nicht beeinflussen kann, ändere ich meine Realität. Das ist der übliche Weg, und zugleich meine Stärke. Ich akzeptiere, wie es ist, mit allen Konsequenzen. Gleichzeitig stumpfe ich gefühlsmäßig in gewisser Hinsicht dagegen ab.
Der andere mögliche Ausgang von etwas, das durch den SChutzpanzer geht, ist, dass ich mich darauf einlassen. Es betrifft mich, ich kann mit meinem Handeln direkt beeinflussen und habe es selbst in der Hand, ob daraus eine kleiner Kratzer, eine bleibende Narbe oder gar eine triefende Wunde wird, die nicht mehr aufhören will zu bluten. Das ist auch der Grund, warum Liebe kompliziert wird. Wenn ich jemanden liebe, habe ich demjenigen gegenüber keinen Schutzpanzer mehr an. Und ich denke, dass es allen so geht. Manche sind sich dessen bewusst, andere lernen es schmerzhaft, manche träumen noch immer in ihrer naiven Welt. Jeder Mann hat im übertragenen Sinn einen Panzer um. Wenn er abends in der Disco eine abschleppt und sie klarmacht, öffnet er sie ein bisschen. Wenn er ein Vollpfosten ist, wird er seine Veste übereilt für jemanden öffnen, nur um mit offenen Armen in den Kugelhagel zu laufen.
Ich laufe momentan mit meiner kugelsicheren Veste herum. Sie funktioniert hervorragend, besser als jeh zuvor und sie ist bis ganz oben fest verschlossen. Nur ab und an, wenn ich mit ihr zusammenbin oder mit ihr rede, öffne ich ihn ein wenig und denke nach, ob ich sie noch ein wenig weiter öffnen kann. Ein falsches Wort, eine falsche Handlung und er ist wieder zu. Gott sei dank habe ich meine Gefühle sehr gut unter Kontrolle wenn es darauf ankommt. Ich habe oft geliebt, ab und zu mit ganzem Herzen, einige Male sehr unglücklich. Aber ich habe nie eine Nacht Schlaf über eine verloren. Ich lasse mich nicht von so etwas berühren. Denn dann greift die erste Variante. Es wird unter Bullshit abgehakt, ich nehme es wie es ist und erfreue mich an anderen Sachen.
Als ich angefangen habe, diesen Text zu schreiben, war "die Sache" noch in Kategorie zwei. Sie hat mich berührt. Doch während ich geschrieben und darüber nachgedacht habe, bin ich zum Entschluss gekommen, dass es für mich viel vorteilhafter ist, das in Kategorie A einzuordnen. Die Kosten/Nutzenrechnung hat mir vor Augen geführt, dass es nicht Wert ist, darüber viel nachzudenken. Für jede Sache, die Scheiße läuft, gibt es Tausende die für mich arbeiten. Und ich verwende meine Zeit viel lieber damit, mich mit solchen Sachen befassen.
Gott sei Dank bin ich ein Mann. Gott sei dank bin ich intelligent. Gott sei Dank bin ich ich. Das macht das Leben um so vieles einfacher.

In diesem Sinn, eine gute Nacht. Ich werde eine haben.

J.

Kanye West - Everything I Am

[Intro/Chorus]
Damn
Here we go again
Common passed on this beat, I made it to a jam
Now everything I'm not, made me everything I am
Damn
Here we go again
People talking shit, but when shit hit the fan
Everything I'm not, made me everything I am

[Verse 1]
I'll never be picture perfect Beyonce
Be light as Al B., or black as Chaun-cey
Remember him from BLACKstreet, He was as black as the street was
I never be as laid back as this beat was
I never could see why people reach a
Fake ass facade that they couldn't keep up
You see how I creeped up
You see how I played the big role in "Chicago" like Queen Latifah
I never rock a mink coat in the winter like Killa Cam
Or rock some mink boots in the summer time like will.i.am
Let me know if you feel it man
'Cause everything I'm not made me everything I am

[Chorus] (DJ Premier scratching in background)
Damn
Here we go again
Everybody saying what's not for him
But everything I'm not, made me everything I am
Damn
Here we go again
People talking shit, but when shit hit the fan
Everything I'm not, made me everything I am

[Verse 2]
And I'm back to tear it up
Haters start your engines, I hear 'em gearing up
People talk so much shit about me at barbershops
They forget to get their hair cut
Okay fair enough, the streets is flarin' up
Cause they want gun-talk, or I don't wear enough
Baggy clothes, Reebok's, or A-di-dos
Can I add that he do spaz out at his shows
So say goodbye to the NAACP award
Goodbye to the In-di-a Arie award
They'd rather give me the ni-nigga-please award
But I'll just take the I-got-alotta-cheese award

[Chorus] (DJ Premier scratching in background)
Damn
Here we go again
(Kanye humming)
But everything I'm not, made me everything I am
Damn
Here we go again
People talking shit, but when shit hit the fan
Everything I'm not, made me everything I am

[Verse 3]
I know that people wouldn't usually rap this
But I got the facts to back this
Just last year, Chicago had over 600 caskets
Man, killin's some wack shit
Oh, I forgot, 'cept for when niggas is rapping
Do you know what it feel like when people is passing
He got changed over his chains, a block off Ashlin
I need to talk to somebody, pastor
The church want tithe, so I can't afford to pay
The slip on the door, cause I can't afford to stay
My fifteen seconds up, but I got more to say
That's enough Mr. West, please no more today

[Chorus] (DJ Premier scratching in background)
Damn
Here we go again
Everybody saying what's not for him
But everything I'm not, made me everything I am
Damn
Here we go again
People talking shit, but when shit hit the fan
Everything I'm not, made me everything I am

Freitag, 22. August 2008

PARTY!!!

Es ist vollbracht. Drei Monate. Zwölf Wochen. 60 Tage. Mein Praktikum ist endlich vorbei. Auch wenn ich ein relativ chilliges Praktikum hatte, bin ich dennoch froh, dass es vorbei ist. Ich hatte das Glück, sehr nette Arbeitskollegen zu haben, und mit einer werde ich definitiv in Kontakt bleiben. Meine beiden Chefs hatten heute Nachmittag beide Termine. Der eine war auf Geschäftsreise, der andere hatte einen Geschäftstermin. Eine Kollegin ist im Urlaub, der andere Kollege musste heute Nachmittag auf eine Hochzeit. Also blieb nur ich und sie übrig. Wir sind den halben Nachmittag nur zusammengesessen und haben geplaudert. Eigentlich hätte ich schon Mittags gehen können, aber ich konnte die Arme nicht einfach alleine lassen und so hatten wir einen lustigen Nachmittag.
Heute Abend hat mir meine Mutter dann die Post für mich vorgelegt. Wegen dem Unfall muss ich jetzt zu einem Anwalt, es gibt also doch ein größeres Heck-meck als gedacht. Das scheißt mich jetzt schon an. Langsam zweifel ich an, dass ich mir nocheinmal einen Roller zulegen werde. Mein Vater hat einen Alfa Romeo 145 mit Motorschaden aufm Hof stehen und den dazu passenden Motor hinterm Haus liegen. Ich werde mich wohl nächste Woche mit ihm und meinem Bruder dahinterklemmen, das Auto für mich in Gang zu bekommen. Wenn alles klappt, habe ich ein megageiles Auto. Kostet natürlich ne Stange, dazu noch die Versicherung, die ich selber zahlen muss. Alles bleibt an mir hängen. Das nervt, aber die Aussichten auf ein eigenes Auto sind zu verlockend.
Auch in anderen Bereichen meines Lebens gibts grad die ein oder andere Verlockung. Aber jetzt hab ich die Schnauze voll und will erstmal meinen Feierabend genießen.

In diesem Sinne: Prost!
Passend dazu ein Ohrenwurm zum dancen...

J.

The Source Ft. Candi Staton - You've Got The Love

Mittwoch, 20. August 2008

Girl, You'll be a Woman soon

Buff. Ich bin seit gestern um sieben uhr morgens wach. Mit Schlafen war letzte Nacht nix. Heimgekommen, gefrühstückt, Sacko drüber und ab zur Arbeit. Dementsprechend herb war der Arbeitstag heute. Ich muss momentan mit Hochdruck an meiner BA schreiben, da ich nur noch zwei Tage im Unternehmen sein werde. Also auch heute weitergetippselt. Aber nach dem Mittag bin ich richtig in ein Loch gefallen. Ich habe nur noch in den Bildschrim geglotzt und konnte das, was ich gelesen habe, nichteinmal mehr verarbeiten. Zu allem Überfluss hat mich mein Chef dann auch noch um ein Meeting gebeten um meine BA durchzubesprechen. Naja, war nicht so wirklich prickelnd der Arbeitstag heute. Aber das wars wert. Dafür gehts heute brav ganz früh in die heia. Noch ein Filmchen anschauen und dann mützen.

Neil Diamond - Girl, You'll be a Woman soon

Freitag, 15. August 2008

I think she's ready to blow

Heute war ein richtig schöner Gammel-Tag. Draußen kübelt es noch immer, in meinem Zimmer ist es ganz angenehm kuschelig. Bevor ich mich gleich unter die Dusche werfe und schaue, was der Abend noch so bereithält, möchte ich aber noch ein paar Zeilen schreiben.
Langsam kommt Schwung in mein Praktikum. Bei noch fünf Arbeitstagen kommende Woche muss (möchte) ich meine Bachelorarbeit fertigstellen.
Herrgott nochmal. Manchmal denke ich, dass Frauen echt nur dazu da sind, dass sie Männern so richtig verwirren können. Gerade ist wieder so ein Moment. Eigentlich läuft alles ganz angenehm. Kurzer Abriss:

Sie: [Kommt im MSN online]
Ich: Hallo
Sie: Grüß dich
Ich: :D
Sie: Bin wieder weggggg
Tschau
Ich: Ist was?
Sie: [Geht offline]


Nein ich versteh sowas nicht, werds vermutlich nie verstehen und wills auch gar nicht. Ich sehe mich, wenns sowas gibt, als eine Art Schneepflug. Wenn man sich eine Strecken anschaut, die gepfügt wurde, sieht man an manchen Stellen Flecken wo der Dreck rausschaut. Solche Momente sind Dreck. Macht nix, wird einfach drübergepfügt. Es kommt eh gleich wieder Schnee.
So, wo war ich. Genau. Praktikum. Egal, langweilig.
Viel aufregender: Heute habe ich die Nähmaschine von meiner Mutter ruiniert. für sie war das aber kein "Flecken Dreck", sondern ein fetter Stein, der den Bahner beschädigt. Ihre gute Laune war mit Verkünden meines Missgeschicks dahin. Wie kams?
Als ich vergangene Woche am "Arbeiten" war, hatte ich einen kreativen Ausbruch und habe mir in den Kopf gesetzt, doch mal selbst ein Hemd auf Maß zu machen, wenn Maßhemden shcon so teuer sind. Also mal eben ein Hemd gekauft und ran an die Nähmaschine. Ich hab noch nie davor mit so einem Teil gearbeitet, also kann sowas schon mal passieren. Denke ich.
Ich mal mit einer ordentlichen Portion Augenmaß ans Werk gegangen (Wozu soll man bitteschön das alles erst mühsam anzeichnen oder abstecken?). Lief auch ganz gut, bis dann der Faden riss. Ich kenne mich mit Nähmaschinen nicht so aus und nehm das Ding halt mal halb auseinander, um überhaupt zu sehen, wie das funktioniert. Als die ganzen Einzelteile vor mir lagen und ich immer noch nicht kapiert habe, wie das Nähen genau funktioniert, dämmerte es mir, dass ich gerade was Blödes gemacht hab. Ich hab das Ding einfach zerlegt ohne zuvor genau zu schauen wie eigentlich alles Aussieht, wenns zusammengebaut ist.
Eine halbe Stunde und drei mal peinliches Nachfragen bei meiner Mutter später hatte ich die Maschine wieder zusammengebaut. Allerdings will das Scheißteil das nicht mehr richtig machen, für das es eigentlich angeschafft wurde: Nähen. Irgendwas ist beim Zusammenbau wohl ein klein wenig (vielleicht durch zu hohen Kraftaufwand...) schief gelaufen. Hm... Naja, was hat mir mein kleines Modedesignerabenteuer gebracht? Eine angepisste Mutter, eine Nähmaschine die nicht mehr nähen will und ein Hemd, das jetzt eher nach ein paar Fetzen Stoff als nach Hemd aussieht. Ich befürchte, diese Suppe ist noch nicht ganz ausgelöffelt.

Jetzt pisst mich das Schreiben aber an, ich geh jetzt Duschen und dann werde ich schauen was der Abend noch so bringt.
Bis es was Neues zu lesen gibt könnt ihr euch am köstlichen Text von FutureSex/LoveSounds ergötzen.

J.

Justin Timberlake - FutureSex/LoveSounds


Future sex love sound

You know what you want
And that makes you just like me
See everybody says you're hot, baby
But can you make it hot for me
Said if you're thinking 'bout holding back
Don't worry, girl
'Cause I'm gonna make it so easy
So slide a little bit closer to me, little girl
Daddy's on a mission to please

Wait a second
She's hopped up on me
I've got her in my zone
Her body's pressed up on me
I think she's ready to blow
Must be my future sex love sound
And when it goes down
Baby all you gotta do is

Just tell me which way you like that
All you gotta do is
Tell me which way you like that
Do you like it like this
Do you like it like that
Tell me which way you like that
Tell me which way you like that

You can't stop, baby
You can't stop once you've turned me on
And your enemy are your thoughts, baby
So just let em go
'Cause all I need is a moment alone
To give you my tone
And put you out of control
And after you let it in
We'll be skin to skin
It's just so natural

Wait a second
She's hopped up on me
I've got her in my zone
Her body's pressed up on me
I think she's ready to blow
Must be my future sex love sound
And when it goes down
Baby all you gotta do is

Just tell me which way you like that
All you gotta do is
Tell me which way you like that
Do you like it like this
Do you like it like that
Tell me which way you like that
Tell me which way you like that

Relaunch

Nachdem das Design bereits ein wenig angegraut war und ich erfolgreicher Weise die Leserschaft dieses Blogs minimiert habe, habe ich mich aus aktuellem Anlass entschieden, das Erscheinungsbild wieder einmal aufzupolieren. Das letzte Design war mit Daniel Craig im Banner eher klassisch gehalten. Diesmal habe ich mich an ein bereits existierendes Design, nämlich dem der FUTURESEX/LOVESOUNDS DVD von Justin Timberlake angelehnt. Dennoch soll es diesmal nicht nur ein Re-design, sondern auch ein wenig von einem Re-launch werden.
Später gibts vielleicht ein bisschen mehr.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Give Me Some Love

Heute mein erster Arbeitstag nach dem Krankenstand. Obwohl ich fünf Tage "la dolce fare niente" genießen durfte, mal mehr und mal weniger, bin ich dennoch ziehmlich fix und fertig. Der Tag heute ging sehr schnell vorüber, ich hatte die ganze Zeit was zu tun. Gestern war ich noch bei meinem Arzt um mir den Krankenstand bescheinigen zu lassen, dafür bin ich eindreiviertel Stunden angestanden.
Durch die Verschnaufpause konnte ich mir einmal Gedanken um meine unmittelbare und fernere Zukunft machen. Da ich noch drei Tage Urlaub zugute habe, habe ich nur noch 14 Tage, die ich arbeiten muss. Also 14 reine Arbeitstage. Das ist dann doch wieder motivierend. Zudem kommt am Freitag endlich mein zweites Gehalt auf meinem Konto an. Ach Gott, mein Hirn ist matschig von der schwülen Luft, ich mach jetzt mal was sinnvolles und schmeiß mich vor den Fernseher. Ich hätte so viel zum schreiben, aber ich bin ehrlich gesagt gerade zu faul dazu und zum anderen liest das hier eh keine Sau mehr. =) vielleicht ein ander mal.

James Blunt - Give Me Some Love

Freitag, 25. Juli 2008

Und es hat *BUMM* gemacht

Gestern wurde ich auf meinem Roller mit fast 60 km/h von einer Frau in einem Auto niedergefahren.
Ich war in Anzug auf dem Weg von der Arbeit, glücklich über den überstandenen Arbeitstag, auf meinem Roller unterwegs. Auf dem Tacho standen 65 km/h, aber realistisch werden es wohl knapp unter 60 gewesen sein, Tachos gehen immer etwas vor. Plötzlich quert eine Frau in ihrem Auto aus einer Ausfahrt hinter einem LKW kommend vor mir die Fahrbahn. Ich hatte weder eine Chance, ihr auszuweichen, noch großartig zu bremsen. Ich hatte bereits davor beide Hände an den Bremshebeln. So konnte ich sehr schnell reagieren und habe sofort beide Bremsen volle Kanne gezogen, sodass beide Räder blockiert haben, dennoch hats nicht viel gebracht. Die Bremsspur war nicht einmal eineinhalb Meter lang, bevor ich frontal in ihr Auto gekracht bin. Ich wurde um den Lenker gebeugt, sodass ich mit meinem Helm die Frontpartie von meine Roller eingeschlagen habe. Durch die Wucht des Aufpralls hat es meine Beine hochgehoben, aber weil ich richtig gesessen bin und richtig reagiert habe, bin ich nicht über das Auto geflogen und nicht mit den Beinen am Roller hängengeblieben. Dann bin ich allerdings genau mit den Knien auf dem Roller gelandet, was einigermaßen weh getan hat.
Mein erster Gedanke, als ich das Auto gesehen habe und wusste, dass ich gleich einschlagen werde, war: "SHIT!" Ich habe sofort alles angespannt und habe mich verrenkt, dass ich die Wucht des Aufpralls besser verkraften kann. Von dem Moment weg, als mein Vorderrad in ihre Stoßstange eintauchte, ging alles ganz langsam, ich konnte sogar meine Bewegungen noch halbwegs koordinieren. Ich wurde auf einer Distanz von nicht einmal einem halben Meter von nicht ganz 60 auf 0 km/h heruntergebremst. Der Aufprall war so heftig, dass es meinen Oberkörper nach vorne geschoben hat. Dadurch, und weil ich mich so stark am Lenker abgestützt habe und nicht losgelassen habe, bin ich nicht mit der Brust auf den Lenker geknallt, was sicherlich sehr, sehr schmerzhaft gewesen wäre, sondern habe ich dann mit dem Helm vorne in meinen Roller eingeschlagen, was den augenscheinlichsten Schaden an meinem Roller verursacht hat. Das Geräusch war relativ grausam. Am Moped vorne ist (war) eine dicke Plexiglasabdeckung vor dem Scheinwerfer angebracht. Die, und die darunterliegende Struktur ist bei dem Aufprall kaputtgegangen.
Als es mich zurückgeschlagen hat, wollte ich noch auf den Beinen landen, aber für das richtige "Ausfahren" hat es nicht mehr gereicht. Deswegen bin ich mit beiden Knien relativ blöde auf meinem Roller gelandet. Ich habe sofort im Moment des Auftretens den Schmerz in den Knien gespürt, war mir aber sicher, dass nichts "kaputtgegangen" war, und stand gleich wieder auf. Wärenddessen kamen schon ein paar Leute zu mir gerannt und fragten mich noch wärend dem Aufstehen ob ich O.K. wäre. Ich sagte wortwörtlich: "Ging mir noch nie besser", und musste unter dem Helm grinsen. Dann kam auch der LKW Fahrer, der einen Logenplatz auf das ganze hatte, und er konnte es einfach nicht glauben dass ich heil und in einem Stück war.
Dann kam der nervige Mist mit dem Unfallbericht usw. Die Frau war sehr geschockt und hatte eine sehr zittrige Stimme, aber ich war eigentlich gar nicht geschockt.
Mein erster Gedanke, als ich realisierte, dass ich gleich einen ziehmlich heftigen Unfall hatte, war "SHIT!". Direkt wärend des Aufpralls habe ich dann nur über meinen Körper nachgedacht, dass ich alle Muskeln anspanne und möglichst nichts blödes mache. Hat auch sehr gut geklappt. Als es mich zurückgeschleudert hat, dachte ich nur noch an die Landung, damit ich auf den Füßen zum stehen komme und nicht blöd falle. Leider hatte ich zu wenig Zeit, meine Füße richtig zu platzieren. Als ich aufgestanden bin, dachte ich "Geil, morgen nicht arbeiten!", als ich dann das Moped von der Straße geschoben habe, hab ich realisiert dass ich wohl nicht mehr so schnell mit dem Teil fahren werden kann, weil es so demoliert war. Das führte zu dem Gedanken, dass mir meine Mutter jetzt vielleicht öfters das Auto geben wird, wenn sie realisiert dass es sicherer ist, als Moped fahren.
Als ich das Moped geparkt hatte, kam dann die Frau zu mir und war ganz ungläubig, dass ich nichts hatte. Ich zog ganz ruhig den Helm aus und musterte mich selbst von Kopf bis Fuß. Alles dran, nirgends tropft Blut runter, nicht mal der Anzug hatte Schrammen oder Risse. Nicht einmal meine Hände waren aufgeschürft oder angeschlagen. Nichts, bis auf meine Knie, die mir von der Landung etwas weh taten. Aber ich konnte ohne schmerzen laufen, alles in alle Richtungen biegen die mir bekannt waren ohne dass es abbrach oder weh tat. Ich hatte nirgends angeschlagen, außer mit dem Helm beim unmittelbaren Unfall und dann mit den Knien bei meiner misglückten Landung. Nichteinmal der Kopf oder der Nacken tat mir weh. Und ich war nicht geschockt. Ich habe mich nur ein wenig über den kaputten Roller, und damit die folgende Zeit mit Bus und Bahn, sowie den bürokratischen Rattenschwanz nach dem Unfall geärgert. Als ich mit der Frau den Unfallbericht ausfüllte, überlegte ich mir noch, ob ich auf dem weiteren Heimweg wohl meinen vater dazu bringen könnte, kurz bei einem Spar anzuhalten, damit ich noch Aufschnitt fürs Abendessen kaufen konnte.
Als ich dann abends in meinem Zimmer gesessen bin und gesurft habe, kam meine Mutter herein. Sie hat den demolierten Roller gesehen und kam ganz ruhig herein. Wir haben kurz geredet und als sie dann rausging, sagte sie noch: "Auch wenn du Atheist bist, du kannst heute drei Ave Maria beten, dass du so viel Glück hattest." Und ich sagte zu ihr, dass ich das sicher nicht tun werde, weil ich kein Glück hatte. Ich bin davon überzeugt, dass es mir nichts getan hat, weil ich mich richtig verhalten habe. Ich habe aus der gegebenen Situation für mich das Beste herausgeholt, mit der Ausnahme der Knie, die mir noch ein wenig weh tun. Bei einer Feedbackfahrt im Zuge meines Autoführerscheins meinte méin Fahrlehrer, dass ich nicht gerade langsam fahre, aber alles sehr gut unter Kontrolle habe. Ich finde er könnte nicht mehr recht haben. Ich fahre gern zügig wenn es die Verhältnisse ermöglichen und von außen sehen manche Situationen sicherlich gefährlich aus. Nicht nur im Straßenverkehr. Aber wenn ich jemanden gefährde, dann nur mich. Wenn ich schnell fahre, dann nur an Stellen wo ich weiß, dass ich es kann. Wenn ich im dritten Gang im BMW meiner Mutter einen Drift hinlege, dass dem Beifahrer die Augen groß werden, dann mache ich das nur, wenn ich sicher bin, dass ich es kann. UND ICH KANN ES.
Ich denke, ich kenne meine Limits. Ich weiß was ich kann, was ich nicht kann. Und ich bin mir meinem Risiko, sofern möglich, ímmer bewusst. Ich weiß, dass ich auf dem Roller schnell wegrutschen kann, wenn ich zu schnell in die Kurve gehe. Ich kann auch sehr gut einschätzen, ab welchen Geschwindigkeiten das passierren wird. Und wenn es sich andeutet, kann ich es fühlen und weil was ich machen muss.
Ich weiß, dass es gefährlich ist, mit einem Roller zu fahren. Aber aus dem Grund fahre ich auch im Regelfall nur mit einer guten Jacke, mit Lederhandschuhen, und wähle meine Sitzposition dementsprechend aus. Ich habe (hatte) einen sündhaft teuren Helm aus Kohlefaser. Und genau das ist der Punkt, warum es kein Glück war, dass ich mir nichts getan habe oder gar überlebt habe. Es war kein Glück, dass ich einen hervorragenden Helm anhatte. Es war kein Glück, dass ich gute Handschuhe getragen habe. Es war kein Glück, dass ich richtig auf dem Roller gesessen bin. Es war kein Glück dass ich schnell reagiert habe. Es war kein Glück, dass ich meine Hände bereits an den Bremshebeln hatte. Es war kein Glück das ich richtig reagiert habe. Sondern es war: Ich.

Sonntag, 20. Juli 2008

'Welcome to the layer cake, son'

Vor ein paar Wochen habe ich mir den Film 'L4yer Cake' (Layer Cake) angeschaut. Ich bekam den Film von einer Freundin empfohlen und wusste nicht wirklich, um was es geht. Aber die Schnipsel, die sie mir erzählt hat, waren vielversprechend. Also habe ich mir die DVD gekauft und den Film angeschaut. Ziehmlich vom ersten Moment an war ich in die Realität des Filmes eingetaucht. Die Geschichte des Films ist packend erzählt, in seinen Grundzügen hat der Film Ähnlichkeiten mit 'Fight Club'. Es ist gewissermaßen ein Film über das Leben an sich, von ausgezeichneten Schauspielern inszeniert. Die Message des Filmes wird von einem der Charaktere gnadenlos offen auf den Punkt gebracht:

'You're born, you take shit. You get out in the world, you take more shit. You climb a little higher, you take less shit. Till one day you're up in the rarefied atmosphere and you've forgotten what shit even looks like. Welcome to the layer cake son.'
Eddie Temple, L4yer Cake


Ich kann den Film allen vorbehaltslos empfehlen, die 'Fight Club' mochten und die auf intelligente Unterhaltung stehen.

Mittwoch, 16. Juli 2008

She's like a Star

Inzwischen ist mehr als die Hälfte meines Praktikums bereits vorbei. Zu Beginn hatte ich so meine Schwierigkeiten, mich darauf einzustellen, aber mitlerweile bin ich den Arbeitsrhythmus gewöhnt, auch wenn es dennoch nervt, dass um fünf vor Sieben am Morgen der Wecker klingelt und ich von da weg praktisch bis um fünf nachmittags nur für die Arbeit lebe. aber was solls, es wird vorbeigehen und was bleibt ist das Geld auf meinem Konto. Zwar auch nicht lange, aber zumindest kann ich mir davon wieder einiges leisten. Vom letzten Lohn ein komplett neues Zimmer, vom kommenden eine Playstation 3, usw. Eigentlich hatte ich bisher immer was gegen Konsolen á la Playstation, Xbox und co. Aber inzwischen sehe ich die Vorteile und freue mich schon aufs entspannte Zocken vom Bett aus mit Filmen in HD Qualität.
Das vergangene Wochenende war definitiv das beste seit ich arbeite. Ich konnte die Zeit wirklich zum relaxen nutzen und habe ein paar "alte Bekannte" wieder getroffen und mit ihnen eine tolle Zeit gehabt.
Ansonsten läufts zur Zeit sehr gut, ich kann mich nicht beklagen. Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende, da werde ich mir die Oper Tosca auf der Seebühne anschauen und den Rest der Zeit relaxen und Spaß mit Freunden haben. Dann gibts vielleichtr auch wieder ein bisschen mehr von mir zu lesen. Bis dahin empfehle ich alle wärmstens Taio Cruz - She's like a Star.

Ciao,

J.

Taio Cruz - She's a Star

Sonntag, 6. Juli 2008

Aaaaaaaaaaaaaah. Ich kann "nimmää"!

Schon wieder ein Wochenende vorbei. Schon wieder keine Zeit zum relaxen gehabt. Momentan sind meine Wochenenden anstrengender als meine Arbeitstage, von daher freue ich mich schon fast auf morgen. Da heißt es wieder von halb neun bis um fünf in der Bank sitzen. Momentan habe ich dort allerdings auch einen riesen Haufen Arbeit. Die Arbeit wurde mir direkt vom Chef der Abteilung zugewiesen. Ich muss für ihn recherchieren, wie der Handel mit Stahl als Commodity funkioniert, was es zu beachten gibt, etc und noch zwei Aufgaben. Also gebe ich mir Mühe, die Arbeiten besonders gewissenhaft zu erledigen, zumal ich direkt beim Chef darüber Raport ablegen muss.
Tja, wie war mein Wochenende? Anstrengend. Ich bin echt nicht gut beieinander, die letzten vier Wochen hatte ich quasi kein Wochenende, weil ich immer so viel Arbeit am Wochenende zu erledigen hatte, und davor hatte ich ja den Scheiß mit dem Magen. Letztes Wochenende war bereits sehr anstrengend und kräftezehrend, als ich mein Zimmer generalüberholt habe und alles neu gestrichen habe. Jeden Scheiß Quadrahtzentimeter der Wände und Decke. Zweimal.
Diesen Freitag nach dem Arbeiten hatte noch jemand as dem Unternehmen, wo ich arbeite, Ausstandsfeier, der Gute geht in die Schweiz mit Wohnung direkt am Zürichsee. Beneidenswert. So weit bin ich eben noch nicht. Als ich mich endlich von der Party rausmogeln konnte, musste ich noch mit meinem Vater nach München fahren, ein Auto abholen. Als ich zurückkam, habe ich noch mein Zimmer angefangen auszuräumen. Samstag hieß es dann um halb sieben aufstehen, alle Fugen im Zimmer zusiliconieren, dann in den Baumarkt, Glühbirnen kaufen, weiter in ein Einrichtungshaus, Matratze kaufen. Um kurz nach 10 bin ich dann mit der ganzen Familie nach St. Gallen in den Ikea gestartet, wo ich bis um zwei alles zusammengerafft habe, was ich brauchte. Bett, Schränke, Schreibtisch, Zubehör, alles neu. Zu Hause angekommen habe ich angefangen alles aufzubauen bis mir um sieben die Kraft ausgegangen ist und ich zitternd keine Schraube mehr festziehen konnte.
Die Nacht auf heute wieder im Zimmer meines Bruders gepennt, weils in meinem Zimmer so gestunken hat. Tut's übrigens immer noch. Ich bin jede Stunde aufgewacht und habe mich von links auf rechts und zurückgedreht. Um sieben war ich wieder wach und konnte nicht mehr schlafen. Direkt nach dem Frühstück habe ich weitergearbeitet, vor einer Stunde habe ich das letzte Teil, den Schreibtisch ins Zimmer gebracht. Jetzte steht alles da, wo es hinsoll. Das Bett ist bezogen, der Boden gesaugt, der Computer wieder aufgebaut, und das letzte Quäntchen Kraft aus meinem Körper entwichen. Ich werde jetzt duschengehen und dann werde ich mir im Bett mit dem Laptop noch "Archangel" anschauen.
Ich kann es kaum erwarten bis mein nächster Lohn kommt, dann wird mein Zimmer mit einer Playstation 3 und einer Full-HD-Glotze vervollständigt. Bis dahin darf ich mich novh ein wenig in Vorfreude suhlen.

Liebe Grüße,

J.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Samstag. Ich will endlich Samstag!

Ich freue mich auf diesen Samstag wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Dieser Samstag hat in vielerlei Hinsicht lauter positives in Sicht. Die Erinnerung an den Samstag vor genau einem Jahr, noch eine wunderschöne Erinnerung an diesen Samstag, und natürlich mein neues Zimmer. Diesen Samstag werde ich den Ikea leer räumen. Seit letztem Wochenende lebe ich in einem Provisorium in meinem Zimmer: Kästen stehen einfach irgenswie rum, alle Habseligkeiten sind in Kisten auf dem Gang, und mitten im Zimmer steht mein Bett, in dem ich gerade liege und James Blunt - I really want you höre. Last.fm sei dank.
So wie es aussieht werde ich alleine nach Ulm fahren. Ursprünglich hat mich eine, die ich kenne, die ganze Zeit "angebettelt", dass wir zusammen in den Ikea gehen und mein Zimmer aussuchen. Aber irgendwie hats die geschafft, mir so auf den Zeiger zu gehen dass ich vorerst den Kontakt abgebrochen habe. Mal schauen wie es weitergeht.
Tja. Und alle die ich bisher gefragt habe, sind entweder gar nicht im Land oder haben schon was vor. Und Ikea-shopping ist eben auch nicht Jedermanns (-fraus) Sache. Ich mach sowas gerne, dabei kann man wunderbar Blödsinn machen oder schöne Sachen anschauen (und kaufen =D).
Tja, wie dem auch sei, ich freue mich schon sehr auf diesen Samstag...

Ciao,

J.

Samstag, 28. Juni 2008

Eigentlich...

Eigentlich wollte ich es mir dieses Wochenende richtig gut gehen lassen. Eigentlich wollte ich zwei Tage lang nichts tun. Eigentlich wollte ich es einfach genießen, einmal nichts tun zu können. Eigentlich. Nun ist nichts davon eingetreten, mein Zimmer sieht aus als hätte eine Bombo eingeschlagen, ich bin ein Wrack und liege im Bett meines Bruders. Wie kam es?
Die letzte Woche verging wie im Flug. Kaum bin ich am Montag aufgestanden, gehe ich Freitags ins Bett. Inzwischen habe ich ein Drittel meines Praktikums hinter mir. Wow, ich muss zugeben, ich bin beeindruckt wie schnell es geht. Früher habe ich schon die Krise bekommen, wenn ich vier Wochen lang im Sommer einen Ferialjob hatte, und die scheiß Zeit nicht vergehen wollte...
Ich plane schon seit längerem mein Zimmer aufzupolieren. Ich weiß nicht was mich geritten hat als ich heute Morgen aufgestanden bin, aber ich bin gleich nach dem Frühstück mit meinem Vater zusammen Farbe, Pinsel, Abklebzeugs und was weiß ich noch alles kaufen gegangen. So habe ich mein Zimmer so weit wie möglich ausgeräumt, alles in den eh schon vollen Gang gepackt und den Rest, den ich nirgends mehr unterbringen konnte, in meinem Zimmer an eine Wand geknallt. Nach einem Tag ist nun die Hälfte meines Zimmers frisch gestrichen. Morgen Sonntag kommt die andere Hälfte dran. Doch dazu muss ich alle Jalousien, Regale, Tische und meinen PC abbauen. Es wird ein weiterer anstrengender Tag werden. Nächstes Wochenende, wenn endlich mein erster Lohn da ist, geht es ab zu IKEA. Ich richte mein Zimmer komplett neu ein. Nichts wird bleiben, kein einziges Möbelstück, ich schmeiße alles raus.
So, jetzt hab ich die Schnauze voll vom Schreiben. Eigentlich schreibe ich auch nur weil ich wieder hellwach bin. Ich glaube, ich kann euch an der Stelle wieder mal einen Tipp geben: Geht nicht vor dem Schlafengehen eiskalt Duschen, auch wenn es noch so heiß ist. Ich Idiot habs natürlich gemacht. Davor sind mir die Augen fast zugefallen, ich hätte im Stehen schlafen können, so müde war ich, jetzt bin ich wieder hellwach, aber immer noch hundskaputt. Ich will eigentlich nur schlafen...
Jetzt werde ich noch ein bisschen YouTube abgrasen, und vielleicht irgendwann mal einschlafen. In diesem Sinne,

Gute Nacht,

J.

Freitag, 27. Juni 2008

Firefox 3. Wow!

Seit dieser Woche bin ich Firefox-User. Während ich bei der Arbeit meine langeweile auf www.spiegel.de vertrieben habe, bin ich darübergestolpert. Eigentlich bin ich ein überzeugter Internet Explorer User, und der IE7 hat auch einige Funktionen sie ich im FireFox sehr vermisse, aber mal schauen was sich dann bei mir durchsetzen will. So, jetzt will ich euch aber nicht mit lahmen Gedöns nerven, sondern zur Sache kommen.

Ich bin durch Glück auf folgendes Add-On für FireFox 3 gestoßen: PicLens. Das ist einfach ein Wahnsinn. Damit kann man beispielsweise Videos auf YouTube, oder Bilder auf Google, Flickr, usw suchen, anschließend werden sie in einer riesigen Wand vor einem 3d dargestellt. Je näher man ranscrollt, desto detaillierter werden die Bilder. Einfach ausprobieren. Ich kanns nur wärmstens empfehlen!

http://www.piclens.com/

Freitag, 13. Juni 2008

All New...

Heute musste, oder besser gesagt, durfte ich zum ersten Mail einen ganzen Tag arbeiten, was eigentlich ganz angenehm war, denn so verging der Tag relativ schnell. Inzwischen sind zwei ganze Wochen Praktikum hinter mir, ein Sechstel ist abgehakt, noch 50 Tage. Diese Woche war bedeutend besser also die letzte, nicht nur weil ich langsam in den Arbeitsrhythmus komme, sondern weil es meinem Magen, dem Dreckskerlchen, wieder besser geht. Die erste Juniwoche hat mir echt zu schaffen gemacht, aber jetzt freue ich mich auf das Wochenende, weil ich zum einen Ausspannen kann, zum anderen werde ich endlich wieder, nach fast zwei Wochen Pause, Trainieren gehen werde.
Die Arbeit an sich ist nicht anstrengend. Acht Stunden auf einem unbequemen Bürostuhl zu sitzen, naja, es gibt Schlimmeres. Aber die Klimaanlage in unserem Büro ist hoffnungslos überfordert. Sie ist für kleine Einzelbüros, und nicht ein Großraumbüro entwickelt worden. Somit habe ich mir bereits heute, bei sehr moderaten Temperaturen einen Deppen abgeschwitzt, weil es am Nachmittag so unglaublich schwül im Büro war. Ich bin einmal gespannt, wie es an den richtig heißen Tagen wird. Ich glaub dann springe ich in der Mittagspause in den Bodensee.
Apropos Bodensee. Dort verbringe ich jede Mittagspause, auch wenn es regnet. Der See ist wunderschön, und eine Stunde Tagträumen am Mittag ist auch eine Wohltat. Diese Woche bin ich Mittags auch einige Male mit zwei Freunden bei den Festspielen auf der Tribüne der Seebühne gesessen. An diese wunderschönen Mittagspausen werde ich mich definitiv mein ganzes Leben lang erinnern.

Au revoir,

J.

Daniel Craig - Goldmine in the Sky


There's a gold mine in the sky far away
We will find it, you and I some sweet day
There'll be clover just for you down the line
Where the skies are always blue, pal of mine
Far away, far away we will find that
Long lost gold mine some sweet day
And we'll say hello to friends who said goodbye
When we find that long lost gold mine
In the sky

Mittwoch, 11. Juni 2008

Work...

Buyakascha! Yeah, schon satte 13,3 Prozent meines Praktikums absolviert. Das motiviert mich irgendwie gerade. Und heute gabs das erste Mal wirklich Arbeit am Nachmittag. Aber der Reihe nach.
Letztes Wochenende war ich bei einem Freund in Deutschland. Wir haben einen Abend lang Golf gespielt und mal ein paar Männergespräche geführt. Ich habe für ungefähr 40 Bälle auf der Driving Range zum Abschluss fast 2 Stunden gebraucht weil wir es so lustig hatten. Ich habe zum ersten Mal wirklich Golf gespielt, und es war definitiv nicht das letzte Mal. Sicherlich ist das ganze Ambiente ein wenig "steif", aber mit den richtigen Leuten macht es richtig viel Spaß. Das Einzige was mich ein bisschen irritiert hat, waren die AMG Mercedes, die mit quietschenden Reifen um den Golfplatz geschossen sind. Der Mercedes Tuner AMG hielt gerade an dem Tag ein Event auf dem Golfclub ab, und so kamen wir in den Genuß von SLR & Co. Heute wie gesagt zum ersten Mal dann wirklich Arbeit. Mittags bin ich wieder am See gesessen, es ist einfach so wunderschön, nachmittags zuerst eine halbe Stunde lang ein 1:1 Meeting mit dem Oberboss, dann ran an die Arbeit. Joar... jetzt habe ich Geld, aber keine Zeit es auszugeben. Es ist einfach frustrierend, fünf Tage die Woche nur für die Arbeit zu leben. Ich brauche einen Job, der mir wirklich Spaß macht, der mich ausfüllt, der nicht nur Mittel zum Zweck ist. Aber um den zu finden habe ich ja noch ein paar Jährchen Zeit. Bis dahin werde ich mich erstmal gemütlich Mittags an den See setzen und die Atmosphäre genießen.

Bis denn,

Justin

Mittwoch, 4. Juni 2008

Lang ist's her...

Seit dem letzten Eintrag ist einiges an Zeit vergangen. In der Zwischenzeit hat sich viel getan, vielleicht ein bisschen zu viel.
Ich bin seit diesem Montag auch am Arbeiten, 12 Wochen, oder 60 Arbeitstage. Drei Arbeitstage sind absolviert, 57 sind noch offen, 5 % des Praktikums sind bereits absolviert. Was mich beunruhigt ist, dass ich den Tag erst ab 17:30 zu meiner freien Verfügung habe. Und wenn ich da zu Hause bin, habe ich einfach die Schnauze voll. Die Arbeit ist bis jetzt nicht anstrengend, aber am Abend hat man einfach die Schnauze voll.
Wahrscheinlich spielen meine Magenprobleme auch noch ein bisschen hinein, dass ich ein bisschen schlapp bin. Montagabend was falsches gegessen, die ganze Nacht kein Auge zugetan und am Folgetag konnte ich nichts essen so schlecht war mir. Heute gings ein bisschen besser aber ich habe wieder eine sehr negative Energiebilanz hingelegt. Das bereitet mir Sorgen, denn ich kann und will mir das nicht leisten. Ich will nicht wieder Angst vor dem Essen bekommen. Obwohl, die habe ich seit Montagabend eigentlich schon wieder. Das belastet mich momentan sehr.
Heute gings zum ersten Mal mit dem Zug zur Arbeit, die ersten beiden Tage war ich mit dem Roller unterwegs. Das schöne am Zugfahren ist die Tatsache, dass ich dort zwei Freunde aus dem Studium treffe, die nur einen Steinwurf von meinem Praktikumsplatz ihres absolvieren. Bisher war uns das Wetter nicht hold, aber ich freue mich schon über lustige Mittagspausen am See.
Heute Mittag bin ich alleine am See gesessen. Der Regen, zusammen mit Dario Marianelli's "Dawn" ( in vorangegangenem Post ) und meiner verträumten Stimmung machten das ganze zu einem wunderschönen Erlebnis.

So long,

Justin

Sonntag, 25. Mai 2008

Dawn

Ich liebe dieses Lied und ich liebe den Film bei dem es verwendet wurde. Vielleicht machts bei einigen "Klick" beim zuhören...

Edit: Besseres Video mit der Original-Musik.

Dario Marianelli - Dawn

Danke

Servus, ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei allen bedanken die mir gestern ihre Glückwünsche mitgeteilt haben. Danke, es hat mich sehr gefreut. =)

Liebe Grüße

J.

Kate Nash - Mariella

Montag, 19. Mai 2008

Atonement

Wow.

Ich habe gerade "Atonement" (deutscher Titel "Abbitte") geschaut. In einer bestimmten Art und Weise erinnert er mich an "December Boys". "Atonement"... ich glaube ich werde heute noch länger nicht einschlafen... Wer den Film gesehen hat, wer sich die Zeit dafür genommen hat und wer sich auf den Film eingelassen hat, der wird mich verstehen.
Der Film ist nicht für Jedermann. Viele Werden nach den ersten Minuten gelangweilt einschlafen weil nicht gleich eine Atombombe in LA hochgeht und Abertausende in kleine Stücke zerfetzt.
Ehrlich gesagt finde ich die Geschichte von "Atonement" grausamer und schrecklicher als jeden Film in dem Leute sterben, umgebracht werden oder was weiß ich was. Es geht um etwas, was viele noch nie empfunden haben, einige davon denken, sie hätten es bereits empfunden und ganz wenige es wirklich erfahren haben: Wahre Liebe. Wahre Liebe ist das Schönste und zu gleich das Grausamste auf der Welt...

Kart, Kart, Kart!!!

Gestern Nacht war ich mit Freunden das erste Mal seit über fünf Jahren wieder einmal kartfahren. Dafür habe ich die Kartbahn für eine Stunde gemietet. Zuerst waren zehn Minuten Warm-Up angesagt, um sich an die Karts und die Strecke zu gewöhnen. Anschließend gings ins 10-minütige Qualifying. Dort war ich von meiner ersten fliegenden Runde weg auf Position eins, mit jeder Runde wurde ich schneller, am Ende der Session stand ich souverän auf der Pole Position. Das Leistungsniveau war allgemein sehr hoch:
1. 27.370
2. 27.500 +0.13
3. 27.530 +0.16
4. 27.610 +0.24
5. 27.680 +0.31
6. 27.690 +0.32
[...]
Anschließend standen zwei Rennen über jeweils 20 Minuten auf dem Programm. Ich konnte von der Pole Position weg einen schönen Vorsprung rausfahren, bis es ans überrunden ging. Der Renngott war mir nicht gerade hold, und so wurde ich im Laufe des ersten Rennens zweimal in Führung liegend von zu Überrundenden abgeschossen und umgedreht. Dank diesen beiden Hirnis kreuzte ich am Ende des ersten Rennens nur als Zweiter mit einem Rückstand von 1.9 Sekunden die Ziellinie.
Beim zweiten Lauf wurde die Reihenfolge für den Start umgedreht, ich startete also von der zweitletzten Position. Dieses Rennen hat deutlich mehr Spaß gemacht weil ich einfach nur mit meinem Freunden gefighted habe.wir sind einfach zu dritt in einem kleinen Grüppchen gefahren und haben uns gegenseitig das Leben schwer gemacht. Am Ende bin ich dann als Dritter über die Linie gefahren.
Anschließend bin ich noch mit zwei Freunden von mir in den nahegelegenen McDonalds. Wir waren alle pitsche-patsche nass, völlig durchgeschwitzt und abgekämpft von 60 Minuten kartfahren pur. Jetzt, nach einer Nacht Schlaf, hat sich alles wieder halbwegs regeneriert, nur der Rücken schmerzt noch sehr von den Bodenwellen in den Steilwandkurven. Dauerhaft wird wohl nur eine schöne Erinnerung an einen sehr schönen Abend zurückbleiben mit dem Wunsch, dies bald zu wiederholen.

Keep racing,

Justin Time

Sonntag, 18. Mai 2008

Mr. Rock and Roll

Ich hab wirklich befürchtet, dass der Mai arschlangweilig wird. Wenn man als Einziger frei hat und alle anderen studieren oder arbeiten, ist zu erwarten dass es nicht gerade "spannend" wird. Isses aber.
Ich war mit Freunden wandern, abendessen, nen Roadtrip machen, baden, shoppen, und und und. Und heute Abend hab ich die Kartbahn für eine Stunde gemietet, das wird ganz sicher hammergeil. Ich freu mich schon tierisch drauf.
Und wenn mal keiner Zeit hat, geh ich trainieren oder arbeite bei meinem Vater in der Firma. Irgendwie ist mir ganz und gar nicht langweilig. Es ist einfach ne geile Zeit.
Im Moment sitze ich am PC in meinem Zimmer und schaue nebenher fern. Gerade ist auf MTV ein Spot für die Show mit Tila Tequila gekommen. Sie lebt einzig und allein von ihrem Körper. Aber ich verstehe nicht warum sie das kann. Ich finde die Frau sowas von hässlich. Es passt einfach nichts zusammen, alles an ihr sieht so gekünstelt aus. Das ist genau der Typ Frau den ich gar nicht vertrage. Ihre Show lebt einzig und allein nur davon, dass sie ihren Arsch und ihre Titten rausstreckt und ein bisschen mit andern Weibern rummacht.
Ach, egal. Ich werd jetzt mein Zimmer aufräumen und mein Helmvisier für heute Abend putzen. Aber davor gibts noch ein lässiges Liedchen...

Amy Macdonald - Mr. Rock and Roll

Samstag, 17. Mai 2008

Unwort des Jahres

Ich war eine gute Hure...

Sonntag, 11. Mai 2008

Trallalalala

Kleidung: grünes shirt und anthrazit-jogging-hose
Haare: so wie das bett sie formte
Ich esse: ein stück sachertorte
Ich trinke: mineralwasser
Ich rede mit: einer freundin
Ich chatte mit: ein paar leuten
Ich höre: chris cornell - you know my name
Mir geht es: sau gut. zwar müde von gestern aber sonst tip top
Ich bin: ich, ich und ich.
Ich will: viele ausflüge mit freunden machen
Ich sollte: den kaputten ständer an meinem roller schweißen
Ich liebe: musik =P
Ich wünsche: mir einen aston martin db-s, ne schicke beifahrerin, gutes wetter
Ich hasse: es als einziger ferien zu haben
Ich denke: über mein training nach
Ich grüße: meine bauchmuskeln

Mittwoch, 7. Mai 2008

And all of what I feel I could show

Ich bin gestern am Morgen ausgewacht und hatte genau das lied im Kopf. Seither ist es irgendwie stecken geblieben. Einfach ein geiler Beat...

Nelly Furtado - Say It Right

In the day
In the night
Say it right
Say it all
You either got it
Or you don't
You either stand or you fall
When your will is broken
When it slips from your hand
When there's no time for joking
There's a hole in the plan

Oh you don't mean nothing at all to me
No you don't mean nothing at all to me
But you got what it takes to set me free
Oh you could mean everything to me

I can't say that I'm not lost and at fault
I can't say that I don't love the light and the dark
I can't say that I don't know that I am alive
And all of what I feel I could show
You tonight you tonight

Oh you don't mean nothing at all to me
No you don't mean nothing at all to me
But you got what it takes to set me free
Oh you could mean everything to me

From my hands I could give you
Something that I made
From my mouth I could sing you another brick that I laid
From my body I could show you a place God knows
You should know the space is holy
Do you really want to go?

Mittwoch, 30. April 2008

Mach die Augen zu und küss mich...

... und dann sag dass du mich liebst. Unverschämt schön...

Die Ärzte - Mach die Augen zu und küss mich

Verdammt nochmal!

So. Ferien. Einen ganzen Monat lang, bis mein Praktikum anfängt. Klingt gut, oder? Aber irgendwie bin ich echt ein bisschen traurig dass das mit Abstand geilste Semester so schnell vorbei ist. Ich hatte in dem Semester mit Leuten aus meinem Studiengang zu tun mit denen ich davor noch nie irgendwelchen Kontakt hatte, und die sind mir echt ans Herz gewachsen. Gerade als es anfing gut zu werden wird der ganze Haufen wieder auseinandergerissen. Zum einen verstreut sich jetzt der ganze Studiengang ins Praktikum und anschließend ins Auslandsemester. Einige werde ich fast ein ganzes Jahr nicht mehr sehen. Ich glaub ich habs selber noch gar ned richtig realisiert. Aber Glück im Unglück, der Großteil meiner Freunde wird auch ihr Praktikum hier erledigen, das heißt ich werde viele noch eine ganze Weile lang sehen. Quasi als kleines Trostpflaster.
Ich habe jetzt zwei Monate zusammen mit vier anderen StudentInnen an einem großen Projekt gearbeitet. Jeder hatte so seine persönlichen Hochs und Tiefs, der eine war ein bisschen anstrengender als der andere. Aber im Endeffekt haben wir zu fünft zwei Monate lang hart an gemeinsam an etwas gearbeitet und es hat uns doch zusammengeschweißt. Wir sind oft fast den ganzen Tag zusammen in einem Raum gewesen. Es war definitiv anstrengend, und manchmal auch ein bisschen stressig, aber wir hatten so viel Spaß zusammen. Die ganzen Inside-Jokes, das Reden in den Raucherpausen... Ich bekomme grad einen Kloß im Hals wenn ich daran denke dass das jetzt vorbei ist. Es macht mich verdammt traurig.

Ganz liebe Grüße an mein Engelchen
und ihre "Truppe"
Hab euch echt lieb

Zum Schluss wünsche ich noch allen die mit mir studieren und die das hier lesen einen guten Praktikumsbeginn und dass wir uns bald wieder sehen.

Liebe Grüße

Justin


PS: Für alle die gestern Abend nicht mitsingen konnten, hier dürft ihr es nochmals probieren.

Nickelback - Rockstar

I'm through with standin' in line
To clubs I'll never get in
It's like the bottom of the ninth
And I'm never gonna win
This life hasn't turned out
Quite the way I want it to be
(Tell me what you want)

I want a brand new house
On an episode of Cribs
And a bathroom I can play baseball in
And a king size tub big enough
For ten plus me
(Yeah, so tell what you need)

I'll need a.. a credit card that's got no limit
And a big black jet with a bedroom in it
Gonna join the mile high club
At thirty-seven thousand feet
--(Been there done that)--

I want a new tour bus full of old guitars
My own star on Hollywood Boulevard
Somewhere between Cher and
James Dean is fine for me
(So how you gonna do it?)

I'm gonna trade this life for fortune and fame
I'd even cut my hair and change my name

[CHORUS]
'Cause we all just wanna be big rockstars
And live in hilltop houses driving fifteen cars
The girls come easy and the drugs come cheap
We'll all stay skinny 'cause we just won't eat
And we'll hang out in the coolest bars
In the VIP with the movie stars
Every good gold digger's
Gonna wind up there
Every Playboy bunny
With her bleach blonde hair
And well...

Hey, hey, I wanna be a rockstar
Hey, hey, I wanna be a rockstar

I wanna be great like Elvis without the tassels
Hire eight body guards that love to beat up assholes
Sign a couple autographs
So I can eat my meals for free
(I'll have the quesadilla, ha ha)

I'm gonna dress my ass
With the latest fashion
Get a front door key to the Playboy mansion
Gonna date a centerfold that loves to
Blow my money for me
So how you gonna do it?)

I'm gonna trade this life
For fortune and fame
I'd even cut my hair
And change my name

'Cause we all just wanna be big rockstars and
Live in hilltop houses driving fifteen cars
The girls come easy and the drugs come cheap
We'll all stay skinny 'cause we just won't eat
And we'll hang out in the coolest bars
In the VIP with the movie stars
Every good gold digger's
Gonna wind up there
Every Playboy bunny
With her bleach blonde hair
And we'll hide out in the private rooms
With the latest dictionary of
Today's who's who
They'll get you anything
with that evil smile
Everybody's got a
Drug dealer on speed dial, well
Hey, hey, I wanna be a rockstar

I'm gonna sing those songs
That offend the censors
Gonna pop my pills
From a Pez dispenser

Get washed-up singers writing all my songs
Lip synch 'em every night so I don't get 'em wrong

Well we all just wanna be big rockstars
And live in hilltop houses driving fifteen cars
The girls come easy and the drugs come cheap
We'll all stay skinny 'cause we just won't eat
And we'll hang out in the coolest bars
In the VIP with the movie stars
Every good gold digger's
Gonna wind up there
Every Playboy bunny
With her bleach blond hair
And we'll hide out in the private rooms
With the latest dictionary and
Today's who's who
They'll get you anything
with that evil smile
Everybody's got a
Drug dealer on speed dial,well

Hey, hey, I wanna be a rockstar
Hey, hey, I wanna be a rockstar

Montag, 28. April 2008

Meds

Ok, nach einem genialen Wochenende gibts mal wieder was auf die Ohren. Placebo. Meds. Haben wir auch gehört auf der Party. Es kommt definitiv in meine Top-5-Wochenenden. Schon alleine wegen den philosophischen Gesprächen bis um sechs Uhr morgens. Dickes Dankeschön an die beiden Gastgeberinnen. =)

Placebo - Meds

Freitag, 25. April 2008

We Believe

Heute war mal wieder ein äußerst interessanter und spannender Tag. Aber ich bin grad viel zu müde um das alles aufzuschreiben. Beim Trainieren heute hab ich mal wieder alles gegeben, das ist richtig eingefahren. Hat gut getan.
Als ich heute ins Fitnessstudio reinspaziert bin (im selben Gebäude ist ein Hotel) ist direkt am Eingang der Mannschaftsbus von Red Bull Salzburg gestanden. Als ich dann rein bin, saß in der Lobby gerade Tamira Paszek (die Tennisspielerin) mit ein paar Journalisten am Interview geben. Aber das waren nur die Randerscheinungen vom heutigen Tag...


Good Charlotte - We Believe

Mittwoch, 23. April 2008

Jesus fucking Christ!

Seit ich das Auto, oder besser gesagt, diese Schönheit zum ersten Mal gesehen habe, will ich das Teil haben. Früher oder später, lieber früher, werd ich ihn auch haben. Ich kenne nichts anderes mit vier Rädern und einem Motor was auch nur annähernd so schön ist wie dieses Auto.
Ich sehe mich in dem Auto zusammen mit meiner Freundin, oder dann auch vielleicht bereits Frau, wie ich sie zum Dinner ausführe. Und in der Garage steht natürlich noch ein F430 und ein Gallardo (zum Spaß haben).