Sonntag, 6. Juli 2008

Aaaaaaaaaaaaaah. Ich kann "nimmää"!

Schon wieder ein Wochenende vorbei. Schon wieder keine Zeit zum relaxen gehabt. Momentan sind meine Wochenenden anstrengender als meine Arbeitstage, von daher freue ich mich schon fast auf morgen. Da heißt es wieder von halb neun bis um fünf in der Bank sitzen. Momentan habe ich dort allerdings auch einen riesen Haufen Arbeit. Die Arbeit wurde mir direkt vom Chef der Abteilung zugewiesen. Ich muss für ihn recherchieren, wie der Handel mit Stahl als Commodity funkioniert, was es zu beachten gibt, etc und noch zwei Aufgaben. Also gebe ich mir Mühe, die Arbeiten besonders gewissenhaft zu erledigen, zumal ich direkt beim Chef darüber Raport ablegen muss.
Tja, wie war mein Wochenende? Anstrengend. Ich bin echt nicht gut beieinander, die letzten vier Wochen hatte ich quasi kein Wochenende, weil ich immer so viel Arbeit am Wochenende zu erledigen hatte, und davor hatte ich ja den Scheiß mit dem Magen. Letztes Wochenende war bereits sehr anstrengend und kräftezehrend, als ich mein Zimmer generalüberholt habe und alles neu gestrichen habe. Jeden Scheiß Quadrahtzentimeter der Wände und Decke. Zweimal.
Diesen Freitag nach dem Arbeiten hatte noch jemand as dem Unternehmen, wo ich arbeite, Ausstandsfeier, der Gute geht in die Schweiz mit Wohnung direkt am Zürichsee. Beneidenswert. So weit bin ich eben noch nicht. Als ich mich endlich von der Party rausmogeln konnte, musste ich noch mit meinem Vater nach München fahren, ein Auto abholen. Als ich zurückkam, habe ich noch mein Zimmer angefangen auszuräumen. Samstag hieß es dann um halb sieben aufstehen, alle Fugen im Zimmer zusiliconieren, dann in den Baumarkt, Glühbirnen kaufen, weiter in ein Einrichtungshaus, Matratze kaufen. Um kurz nach 10 bin ich dann mit der ganzen Familie nach St. Gallen in den Ikea gestartet, wo ich bis um zwei alles zusammengerafft habe, was ich brauchte. Bett, Schränke, Schreibtisch, Zubehör, alles neu. Zu Hause angekommen habe ich angefangen alles aufzubauen bis mir um sieben die Kraft ausgegangen ist und ich zitternd keine Schraube mehr festziehen konnte.
Die Nacht auf heute wieder im Zimmer meines Bruders gepennt, weils in meinem Zimmer so gestunken hat. Tut's übrigens immer noch. Ich bin jede Stunde aufgewacht und habe mich von links auf rechts und zurückgedreht. Um sieben war ich wieder wach und konnte nicht mehr schlafen. Direkt nach dem Frühstück habe ich weitergearbeitet, vor einer Stunde habe ich das letzte Teil, den Schreibtisch ins Zimmer gebracht. Jetzte steht alles da, wo es hinsoll. Das Bett ist bezogen, der Boden gesaugt, der Computer wieder aufgebaut, und das letzte Quäntchen Kraft aus meinem Körper entwichen. Ich werde jetzt duschengehen und dann werde ich mir im Bett mit dem Laptop noch "Archangel" anschauen.
Ich kann es kaum erwarten bis mein nächster Lohn kommt, dann wird mein Zimmer mit einer Playstation 3 und einer Full-HD-Glotze vervollständigt. Bis dahin darf ich mich novh ein wenig in Vorfreude suhlen.

Liebe Grüße,

J.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen