Gestern Nacht war ich mit Freunden das erste Mal seit über fünf Jahren wieder einmal kartfahren. Dafür habe ich die Kartbahn für eine Stunde gemietet. Zuerst waren zehn Minuten Warm-Up angesagt, um sich an die Karts und die Strecke zu gewöhnen. Anschließend gings ins 10-minütige Qualifying. Dort war ich von meiner ersten fliegenden Runde weg auf Position eins, mit jeder Runde wurde ich schneller, am Ende der Session stand ich souverän auf der Pole Position. Das Leistungsniveau war allgemein sehr hoch:
1. 27.370
2. 27.500 +0.13
3. 27.530 +0.16
4. 27.610 +0.24
5. 27.680 +0.31
6. 27.690 +0.32
[...]
Anschließend standen zwei Rennen über jeweils 20 Minuten auf dem Programm. Ich konnte von der Pole Position weg einen schönen Vorsprung rausfahren, bis es ans überrunden ging. Der Renngott war mir nicht gerade hold, und so wurde ich im Laufe des ersten Rennens zweimal in Führung liegend von zu Überrundenden abgeschossen und umgedreht. Dank diesen beiden Hirnis kreuzte ich am Ende des ersten Rennens nur als Zweiter mit einem Rückstand von 1.9 Sekunden die Ziellinie.
Beim zweiten Lauf wurde die Reihenfolge für den Start umgedreht, ich startete also von der zweitletzten Position. Dieses Rennen hat deutlich mehr Spaß gemacht weil ich einfach nur mit meinem Freunden gefighted habe.wir sind einfach zu dritt in einem kleinen Grüppchen gefahren und haben uns gegenseitig das Leben schwer gemacht. Am Ende bin ich dann als Dritter über die Linie gefahren.
Anschließend bin ich noch mit zwei Freunden von mir in den nahegelegenen McDonalds. Wir waren alle pitsche-patsche nass, völlig durchgeschwitzt und abgekämpft von 60 Minuten kartfahren pur. Jetzt, nach einer Nacht Schlaf, hat sich alles wieder halbwegs regeneriert, nur der Rücken schmerzt noch sehr von den Bodenwellen in den Steilwandkurven. Dauerhaft wird wohl nur eine schöne Erinnerung an einen sehr schönen Abend zurückbleiben mit dem Wunsch, dies bald zu wiederholen.
Keep racing,
Justin Time